Mein Juni und Juli 2026: Websites sind mein Ding

Diesmal mache ich es mir einfach und packe einfach zwei Monate in einen Rückblick. Sonst wird das nichts mehr mit meinem Juni- und Juli-Rückblick. Ich könnte sie ja auch einfach schlabbern, aber dafür schreibe ich sie zu gerne. Sie stehen nur auf der Todo-Liste meist irgendwo ganz unten. 

Die beiden Monate waren gefühlt sehr voll, ich habe einiges von meinen Listen umgesetzt, was schon länger als Gedanke im Raum stand. Und beide Monate waren auch sehr warm. Daher willkommen zur Sommer-Edition der Monatsrückblicke. 

Ich liebe Websites 

Ich bin ja bekennende Website-Liebhaberin. Websites sind einfach mein Ding: diese logische und zugleich optisch ansprechende Strukturierung von Inhalten. Eine gute Nutzerführung. Content für Websites erstellen. Websites strategisch weiterzuentwickeln… Das macht mir einfach so viel Spaß. Im Grunde sollte jeder eine Website haben. Einfach weil es so ein schönes Medium ist 😉

Nee, Quatsch. Aber wer in irgendeiner Form eine Botschaft für diese Welt hat oder ein Angebot, dem würde ich eine eigene Website gönnen. Und einen Blog noch gleich dazu.

Viele Selbständige haben ja auch eine Website. Und da nicht jede meiner Kundinnen ihre Website selbst betreuen möchte, erhalte ich den Auftrag, es für sie zu tun. Und dann versuche ich meine Begeisterung für dieses Medium auch an meine Kundinnen weiterzugeben.

Gerade ist es mir mal wieder gelungen. Und diese Kundin hat den Wert ihrer Website jetzt wirklich verstanden und kommt nun mit eigenen Inhaltsvorschlägen. Wie ich das liebe. Nachdem wir im Mai auf meine Initiative ein paar Umstrukturierungen vorgenommen und neue Texte eingepflegt hatten, konnte ich ihr nur einen Monat später, nämlich Ende Juni, freudig mitteilen, dass alle neuen Seiten bereits in den TopTen-Platzierungen auf Google angekommen sind. Wer jetzt also nach ihrem Thema in unserer Region sucht, kommt nicht mehr an ihr vorbei 😄

Ich freue mich, dass es funktioniert hat. Denn ganz selbstverständlich ist es ja nicht mehr. Was mich zum nächsten Thema führt.

Zero-Klick-Ära und SEO-GEO-AIO

Da es ja mittlerweile KI-Chat-Bots gibt und Google seinen AI-Overview-Mode weiter ausrollt, ist natürlich die Frage berechtigt, ob Websites und Suchmaschinenoptimierung (SEO) überhaupt noch benötigt werden? Denn viele Menschen greifen bei der Suche immer öfter auf ChatGPT zurück oder begnügen sich in der Google Suche mit der KI-Zusammenfassung oberhalb der Suchergebnisse.

Ich denke, wer ein gutes, vor allem auch lokales Angebot hat, sollte dranbleiben. Und SEO noch um Optimierung für KI ergänzen. SEO liefert aber bereits 90 Prozent dieser Grundlagen. Und die eigene Website ist und bleibt die Basis dafür. Bestenfalls mit einem Blog. 

Um thematisch am Ball zu bleiben, habe ich im Juni zwei Expertinnen-Veranstaltungen besucht: von Judith Peters (Blog-Expertin) und bei Jane von Klee (SEO-Expertin). Und einiges bestätigt bekommen und neue Impulse mitnehmen können. Alles wird ein bisschen anders und doch geht es weiter.

Und beide sind der Meinung, dass ein Blog unabdingbar ist, wenn man online gefunden werden will. Auch wenn weniger Klicks kommen. Denn eine KI kann nur von uns wissen und auf uns verweisen, wenn wir mit entsprechend veröffentlichten Inhalten auf uns aufmerksam machen. Und da ist und bleibt eine eigene Website mit einem Blog die Basis. Es sei denn, man hat Lust und Zeit, ein Buch zu schreiben. Das geht natürlich auch…

Noch mal Website: Neue Angebote zu Strategie und Redaktion

Und um das Thema Website noch kurz abzuschließen: ich habe Ende Juli endlich damit begonnen, das Thema Website-Strategie und Redaktion als Angebot auszuarbeiten. Online gegangen sind die Seiten streng genommen erst Anfang August, aber die Vorarbeit dazu ist schon länger davor passiert. Und jetzt ist beides im Bereich meiner Angebote verlinkt und hier zu finden: Website-Strategie und Website-Redaktion.

Blogparade

Da ich nicht nur andere ermuntere, einen Blog zu starten, sondern auch einen eigenen betreibe, habe ich mich im Juni auf ein neues Abenteuer eingelassen: eine Blogparade. Die Idee dazu kam über meine Mitgliedschaft im Club der VIB – Very Important Blogger. Da ist traditionell der Sommer Blogparaden-Zeit. Und ich bin dem spontanen Impuls gefolgt, mitzumachen. Das Thema meiner Blogparade: Ein Moment mit KI und was er dir gezeigt hat. 

Hier ist erklärt, was genau eine Blogparade ist und wie man daran teilnehmen kann, auch als (Noch-)Nicht-Bloggerin. Die Aktion läuft noch bis zum 9. August.

Angebot E-Mail-Marketing

Neben Websites liebe ich auch das Medium Newsletter. Mein eigener geht regelmäßig alle 14 Tage raus. Dort greife ich meist aktuelle Themen aus dem Marketing auf oder berichte aus meinen Erfahrungen und von Kundenerlebnissen.

Und weil ich ja nicht nur selbst Newsletter schreibe, sondern auch andere dabei unterstütze einen eigenen Newsletter aufzusetzen, habe ich im Juni endlich auch eine Angebotsseite live geschaltet, die das nach außen sichtbar macht: E-Mail-Marketing für Selbständige.

Steile Lernkurve KI

Nicht nur im Rahmen der Blogparade, auch sonst ist KI nach wie vor ein großes Thema für mich. Im Juni beginne ich damit, mich durch einen sechsstündigen Grundlagen-Kurs zu arbeiten (der hier zu finden ist) und schaue immer wieder in kleinen Etappen weiter, bis ich im Juli durch bin. Das hat mein Grundverständnis noch mal deutlich verbessert.

Mit Claude arbeite ich jetzt regelmäßig. Ich nutze das Tool vor allem, um schneller meinen Newsletter in die Welt zu bringen, Ideen zu sortieren, Angebotsseiten zu erstellen und zu überarbeiten und entwickle im Juli mit der Hilfe von KI eine interaktive Version meines Leadmagneten Schnell-Check Sichtbarkeit, der bisher nur als PDF verfügbar war. Das hat richtig Freude bereitet.

Ein Screenshot aus dem Quiz vom Schnell-Check Sichtbarkeit
Ein Screenshot aus dem Fragebogen des Schnell-Checks Sichtbarkeit

Immer noch wäge ich ab, wo KI wirklich sinnvolle Unterstützung ist und wo Ablenkung und Zeitfresser. Im Moment gelingt mir das ganz gut. 

Und manchmal fehlen mir kleine Detailinfos, die für lustige, zum Glück unkritische Probleme sorgen. So hatte ich zur Bildgenerierung zum ersten Mal Gemini ausprobiert. Ich benötigte eine transparente Grafik für einen Social Media Beitrag. Das Ergebnis sah auf den ersten Blick sehr brauchbar aus, bis ich es auf der Beitragsfolie einfügte: das quadratische Hintergrundmuster, das Transparenz signalisiert, blieb auf der Folie sichtbar. Was für ChatGPT kein Problem ist, funktioniert bei Gemini nicht: diese KI kann keine transparenten Grafiken erstellen und simuliert sie dann einfach…

Eine angeblich transparente Grafik
Nein, Gemini, nur weil die Quadrate im Hintergrund angezeigt werden, wird eine Grafik nicht automatisch transparent.

KI Lyrik Projekt

Ende Juli lädt mich mein Dichterfreund Tom de Toys zu seiner Aktion “Lob der Lyrik” ein. Mit einem vorgegebenen Prompt soll in Toms Stil ein Gedicht erzeugt werden, das innerhalb des Chats so oft wie nötig von der KI überarbeitet, aber danach nicht mehr händisch geändert werden darf.

KI und Lyrik… also ohne eigenes Zutun wird das nix. Ja, ich bleibe innerhalb des Chats, aber ich gebe nach sehr mittelmäßigen Vorschlägen der KI einige Formulierungen selbst in den Chat und lasse Claude das Ganze dann zu einem stimmigen Ergebnis zusammenbauen.

Und obwohl ich unsicher bin, ob es gut genug geworden ist und ich mich auch nicht als Lyrikerin sehe, kommt mein Ergebnis sehr gut an und wird im Sammelband aufgenommen. Yeah, damit habe ich nicht gerechnet. Wenn der Gedicht-Band draußen ist, berichte ich im entsprechenden Rückblick.

Neue Portrait-Fotos

Im Mai-Rückblick hatte ich von meinen ersten Foto-Shooting berichtet. Der Auswahlprozess hat einige Zeit gedauert. Doch nun hat mir der Fotograf, Maik Salzmann, die Fotos zur Verfügung gestellt. Auf der Startseite, Kontaktseite und Über-mich-Seite sind seit Juli neue Bilder von mir zu sehen. Ich freue mich sehr darüber, denn insbesondere auf der Startseite war der Austausch des Bildmaterials mehr als fällig. Hier ist noch ein weiteres Bild aus der Foto-Serie und auch das Titelbild dieses Artikels stammt aus dem Foto-Shooting:

Portrait von Dorothee; Fotograf: Maik Salzmann
Fotograf: Maik Salzmann

Meine Blogartikel im Juni und Juli

Ich habe regelmäßig Zeit zum Schreiben gefunden, daher sind im Juni und Juli einige Beiträge online gegangen. Hier sind sie:

KI, Prozesse und die Sehnsucht nach Mensch
Zwischen Faszination und Abstoßung: Das Thema KI polarisiert. Und die Geschwindigkeit, mit der KI Einzug in den Alltag hält, ist atemberaubend. Und zwischen all dem schwingt mehr oder weniger offensichtlich die Sehnsucht nach Mensch, nach echter Begegnung. Wie lässt sich KI sinnvoll nutzen? Und wo bleibt der Mensch unersetzbar? Eine Annäherung an das Thema. 

Die Kennzahlen von Social Media – Serie Teil 3
Der nächste Teil der Kennzahlen-Serie. Diesmal geht es um die Zahlen von Social Media. Und das ist mehr als nur die Anzahl der Follower oder Views. 

Die Kennzahlen von Newslettern – Serie Teil 4
Der letzte Teil der Kennzahlen ist ebenfalls im Juni online gegangen. Und geht auf die Zahlen im E-Mail-Marketing ein. Die sehr direkt sind und dir unmittelbar Rückmeldung geben. Damit ist die Serie vorerst komplett. 

Aufruf zur Blogparade: Ein Moment mit KI in meinem Business und was er mir gezeigt hat
Da mich das Thema KI selbst so sehr beschäftigt derzeit, mache ich es auch zum Thema meiner Blogparade und lade dazu ein, sich zu beteiligen. Die Parade läuft noch bis zum 9.8.

Momente mit KI und was ich aus ihnen gelernt habe
Mein eigener Beitrag zur Blogparade. Darin erzähle ich Geschichten von KI und mir und reflektiere die Anwendung, was sie mir wirklich bringt und wie sich meine Sicht auf das Thema entwickelt. Eine Momentaufnahme. 

Ein interaktives Quiz als Leadmagnet mit Claude erstellen
Hier beschreibe ich den Entwicklungsweg, wie aus einem verstaubten PDF ein interaktives Quiz wurde. Und starte damit eine Serie über Freebies und Leadmagneten.
Lustige Randnotiz: ich wollte mit Claude die Artikel fürs dritte Quartal strategisch planen und habe direkt beim ersten Artikel alles über den Haufen geworfen und stattdessen diese Serie herausgebracht. Kreative Prozesse und spontane Impulse lassen sich nun mal nicht an KI auslagern oder mit ihr planen 😂

Freebie oder Leadmagnet – was ist eigentlich der Unterschied?
Rechtlich gesehen unterscheiden sich die beiden Begriffe voneinander, auch wenn sie im Prinzip das gleiche meinen. Hier kläre ich auf, was die Unterschiede sind. Artikel Teil 2 der Freebie und Leadmagneten Serie.

Wie erstelle ich einen Leadmagneten?
Damit sind wir beim letzten Teil der Serie angekommen. Darin beschreibe ich, wie sich ein Leadmagnet in sechs Schritten entwickeln und umsetzen lässt, von der Idee bis zum Funnel.

Was sonst noch so war

Sommer im Garten

Der Sommer ist sehr warm und so verbringe ich nach Möglichkeit viel Zeit im Garten. Gärtnerisch ist das Jahr zwar wieder mehr frustrierend als erfolgreich. Die langanhaltende Trockenheit lässt viele Pflanzen darben und Wühlmäuse vernichten meine Kartoffelernte.

Zumindest kann ich ordentliche Mengen Johannisbeeren ernten und zu Gelee verarbeiten. Mein vor fünf Jahren gepflanzter Pflaumenbaum trägt zum ersten Mal richtig üppig. Dreimal gab es schon leckersten Pflaumenkuchen. Und auch die Brombeeren wachsen trotz Trockenheit üppig. Wie immer bin ich aber sehr froh, dass ich von meiner eigenen Ernte nicht leben muss.

Dafür “ernten” wir täglich mehrere Eier von unseren Hühnern. Auch sie freuen sich darüber, wenn ich im Garten bin, dann dürfen sie nämlich frei ihre Runden drehen und unter der Hecke und im Gebüsch nach krabbelnden und kriechenden Leckereien suchen. Sie wohnen zwar erst seit vier Monaten bei uns, sind aber schon eine echte Instanz. Auf ARTE sehen wir eine Doku über die Intelligenz von Hühnern und ich kann nur bestätigen, was dort berichtet wird. Hühner sind unterschätzt und viel klüger als ihr Ruf als Dummes Huhn. 

Die Hühner laufen aus dem Stall
Freilauf im Garten: Ab nach draußen im Sturzflug.
Freilauf im Garten macht Hühner glücklich
Auf der Suche nach Leckerbissen in der Wiese.

Die Hühner und wir sind nicht die einzigen Bewohner des Gartens. Ich erfreue mich an vielen Tierbeobachtungen: Eisvogel, Grünspecht, Wasseramsel, Grünfink, Mönchsgrasmücke, Wespenbussard und zutrauliche Rotkehlchen sind einige der gefiederten Gäste im Garten. Auch den Biber durften wir schon live antreffen. Vor allem aber seine nächtlichen Fällaktionen aus unserem Garten aufräumen.
Mit eher gemischten Gefühlen sehe ich den Fuchs und die Waschbären durch unseren Garten streifen. Bisher gelingt die friedliche Koexistenz und unsere Hühner sind nachts gut weggesperrt, damit keiner auf dumme Gedanken kommt.

Und wie jedes Jahr setzt Ende Juli die erste Wehmut über den voranschreitenden Sommer ein, als die Rufe der Mauersegler verstummen, weil sie bereits Richtung Winterquartier aufgebrochen sind. Dieses Jahr waren sie besonders früh weg.

Kunsthandwerkermärkte

Im Juni unterstütze ich meinen Mann auf zwei Kunsthandwerkermärkten, auf denen er mit seiner Galerie ausstellt. Der erste findet Anfang Juni auf dem Waldhof Hackhausen statt. Zum zweiten Mal stellen wir dort im blauen Salon aus und treffen auf alte Bekannte, aber auch nette neue Aussteller und auf die wunderbare Veranstalterin und interessiertes Publikum.

Ende Juni findet in Remagen in der Altstadt ein seit vielen Jahren existierender Markt statt, an dem wir zum ersten Mal teilnehmen. Leider ein extremes Hitze-Wochenende, das Aussteller wie Besucher maximal herausfordert. Wir überstehen die zwei Tage im Pavillon in praller Sonne, aber Spaß macht es nur bedingt, denn körperlich ist es wahnsinnig anstrengend und die Besucherzahlen bleiben weit hinter den Zahlen der vergangenen Jahre zurück. Kein Wunder. Ich wäre bei diesem Wetter auch nicht rausgegangen, wenn ich es nicht gemusst hätte.

Dorothee sitzt im Pavillon auf dem Kunsthandwerkermarkt
Brüten in der Hitze in Remagen. Die Betreiber der Stände rechts und links sind wegen der Hitze gar nicht erst aufgetaucht.

Familienfeiern und Freundinnen-Treffen

Ende Juni sind gleich zwei größere Familienfeste hintereinander an einem Wochenende. Auch dieses Wochenende ist extrem heiß, so dass eines der Feste spontan in die Abendstunden verschoben wird. Mit Wasserschlachten, kühlenden Fußbädern und Buffetaufbau im Keller, gelingen dennoch beide Feste. 

Mitte Juli habe ich zwei Freundinnen als Übernachtungsgäste da und wir sitzen einen Abend und den ganzen Vormittag im Garten, tragen leckeres Essen zusammen, unterhalten uns viel und spielen Rummikub. Sehr zum Leidwesen meiner Freundinnen gewinne ich alle vier Runden hintereinander.

Loriot-Vortrag

Mitte Juni lese ich in der Zeitung von einem Vortrag: Dr. Stefan Neumann, der eine Doktorarbeit über den Humor von Loriot geschrieben hat, spricht im Rahmen einer Vortragsreihe der Bergischen Universität über das Leben und Wirken des Humoristen, dessen Filme und Sketche ich liebe und schätze.

Gemeinsam mit meinem Mann besuche ich den Vortrag spontan und finde mich in einem bis fast auf den letzten Platz besetzten, großen Kinosaal wieder, wo der Vortrag stattfindet. Ich gehörte zu den wenigen unter 50-Jährigen, wie eine in den Raum gerufene Frage klärt. Tatsächlich bin ich in meiner Jugend auf Loriot gekommen und fand die beiden Filme Loriots Ödipussi und Pappa ante Portas bereits damals genial. Und Weihnachten bei den Hoppenstedts gehört in jedem Jahr dazu.

Und damit auf in den Spätsommer. Der August ist schon angebrochen.

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