Mein März 2026: ein aufregendes Projekt und Hühnergegacker

Dorothee sitzt im Frühlingssonnenschein

Im März habe ich mich an ein aufregendes Projekt gewagt: ich habe meine Domain gewechselt. Im Zuge der Positionierungsarbeit, die ich im Februar gemacht habe, fiel auch diese Entscheidung endlich.

Sie war vermutlich sogar überfällig, denn dieser Gedanke kreiste schon länger in mir. Ich identifiziere mich nicht mehr mit meinem gewählten Domain-Namen derwegindeinekraft.de. Dieser Name gehört zu meinen Life Coaching Business, aber das gibt es bereits seit letztem Jahr nicht mehr.

Stattdessen trete ich jetzt einfach unter meinem Namen auf. Damit mache ich nichts verkehrt, denn diese Domain steht einfach für mich. Was auch immer ich unter diesem Namen anbiete. 😉
Diesen Blogartikel liest du bereits unter der neuen Domain: dorotheedickmann.de

Willkommen in meinem März. Lies gerne weiter und erfahre ein weiteres Highlight und was sonst noch so los war.

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Mein Februar 2026: Der Frühling kommt näher

Ein V aus fliegenden Kranichen am Himmel

Der Februar ist mit der Rückkehr der Kraniche gestartet: pünktlich am 1.2. flogen die ersten V-Formationen über unsere Terrasse hinweg. Für mich ist das wie ein Aufatmen. Der Frühling naht, die Tage sind schon wieder länger, bald wird es wärmer. Und tatsächlich gab es im Februar schon die ersten warmen und sehr sonnigen Tage, die ich für einen Frühjahrsputz rund ums Haus genutzt habe. 

Was sonst noch so war im Februar, davon berichte ich hier im Rückblick. 

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Ich möchte mein eigenes Business, um frei zu sein…

Ein Efeu wächst durch ein Loch in einem Stein. Fotografin: Dorothee Dickmann

Es klingt so gut: ein eigenes Business verspricht selbstbestimmtes Arbeiten, freie Zeiteinteilung, selbst entscheiden, wann, wo und wie man arbeitet, wie viele Tage Urlaub man nimmt…
Ein bisschen Realtalk gefällig?

Die Realität von vielen Soloselbständigen: Dauerhustle, Hektik, Stress und gerne auch mal Existenzangst und Panik.

Freiheit durch ein eigenes Business bedeutet nicht nur, dass ich mir meine Arbeitszeit so gestalten kann, wie ich das möchte, sondern ebenso, dass ich sie aktiv gestalten muss.

Was nichts anderes bedeutet, als dass ich wissen muss, was und wie ich es will. Und an dieser Stelle wird es gerne ungemütlich. Denn das bedeutet wiederum: Eigenverantwortung übernehmen. Entscheidungen treffen. Handeln.

Die Tragweite dessen ist kaum erfassbar, wenn man diese Erfahrung noch nicht selbst gemacht hat.

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KI-Müll und wie er das Internet flutet

Eine Wand mit Spinnenweben und Staub verdreckt mit der Aufschrift Please respect keep this object clean

Neulich im Facebook-Feed einer Freundin: der Repost eines herzergreifendes Videos, in dem eine kuschelige Langhaar-Katze in das Bettchen eines weinendes Babies springt und sich an das Baby ankuschelt, das daraufhin das Weinen einstellt. So süß. 

Ich war trotzdem skeptisch und klickte direkt auf den Kanal des Urhebers. Und war nicht verwundert darüber, was ich dort vorfand. Das gleiche Video in zig verschiedenen Ausführungen, immer dieselbe Szene: Babybett, weinendes Baby und eine Langhaarkatze, die mit der ein oder anderen Geste das Baby beruhigt.

Unter jedem Video ein dicker Button mit dem Aufruf, ein Abo des Kanals abzuschließen und ihn damit zu unterstützen (1,99 Euro im Monat). Wie viele Menschen diesem Aufruf gefolgt sind, ist nicht ersichtlich, wohl aber, dass der Kanal knapp 65 Tausend Follower hat. Und eines der meistgesehenen Videos des Kanals brachte es auf stolze 7,3 Millionen Aufrufe. 

Willkommen in der Welt des KI-Mülls, trete ein und grusel dich mit mir.

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Mein Januar 2026: Vorwärts, es geht weiter

Ein Pfau der ein Rad schlägt, das Bild wurde von einer KI generiert

Der erste Monat von 2026 ist bereits vorüber. Und ich mag mich mit folgender Feststellung wiederholen in meinen Rückblicken, aber ich finde es einfach krass, wie schnell die Zeit vergeht. Hatte das Jahr nicht gerade erst begonnen?

Nun denn, es ist, wie es ist, hier also der erste Rückblick für dieses Jahr. Darin staune ich über den recht rasanten Einstieg in mein Business-Jahr, das mit einem neuen Angebot begann und schlage ein Rad hinüber zur Haltung von Pfauen.   

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Vom Fluch und Segen der spitzen Positionierung

Bildcollage: Dorothee steht auf einer Bergspitze als Sinnbild für eine spitze Positionierung; Foto im Hintergrund von Hans, pixabay.com

Sobald man sich damit beschäftigt, sichtbar werden zu wollen, fangen die Algorithmen an, einem die Werbeanzeigen und Accounts von Marketing-Experten in den Feed zu spülen. Und dann wird man eines immer wieder hören: du musst dich spitz positionieren. 

Und dann steht man da mit einem Bauchladen an Talenten und fragt sich, und jetzt?

Eigentlich kannst du doch so viel mehr als nur eine Sache. Und irgendetwas davon wegzulassen, nur um dich spitz zu positionieren, fühlt sich wie eine Amputation an. 

Auch ich kenne dieses Ringen um die Positionierung. Daher möchte ich das Thema hier insbesondere mit dem Blick auf Selbständige genauer unter die Lupe nehmen. 

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Strategisches Marketing versus intuitives Marketing

Weitblick mit Strategie und Freude durch intuitive Umsetzung, beides zeigt dieser Blick vom Berg herab über das nebelverhangene Tal: Weitblick und Schönheit des Moments

Zu Beginn meiner Selbständigkeit bin ich bei Marketingaktivitäten vor allem der Freude und den spontanen Impulsen gefolgt. Die Beiträge, die daraus entstanden, zeichnete eines durchgehend aus: Leichtigkeit und Authentizität. Das ist wichtig. Ich habe intuitiv gemacht, was man intuitives Marketing nennt.

Auch von meinen Kundinnen höre ich, wie viel sie ausprobiert und spontan umgesetzt haben, vor allem, weil es ihnen Spaß gemacht hat. Das ist gut und hilfreich, um die eigene Sprache, den eigenen Stil und Ausdruck zu finden.

Aber dann kommt der Punkt, an dem spontan und intuitiv oft nicht mehr reicht.
Denn so wie es die Nacht nicht ohne den Tag gibt, braucht es auch im Content-Marketing strategische Eckpfeiler, zwischen denen sich spontane, kreative Impulse entfalten dürfen, die dennoch auf eine Gesamtstrategie einzahlen.

Daher sollte es bei der Antwort auf die Frage “Strategische Marketing versus intuitives Marketing” nicht um ein Entweder-Oder, sondern um ein Sowohl-als-auch gehen.

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Diagnose Verzweiflungs-Marketing

Das Prinzip Hoffnung nährt das Verzweiflungs-Marketing, hier auf dem Bild symbolisiert durch einen Regenbogen

Marketing zu betreiben, kann ein hartes Brot sein. Vor allem dann, wenn man noch ganz am Anfang der Selbständigkeit steht. Wenn man macht und macht, aber scheinbar keine Erfolge einfährt. Und wenn die Frustration wächst, weil alle bisherigen Versuche scheinbar nicht weiter bringen, passiert das, was ich Verzweiflungs-Marketing nenne: es wird getrickst. 

Verzweiflungs-Marketing nenne ich es, weil es im ersten Moment möglicherweise nach vorne bringt, aber das Risiko in sich birgt, dich wieder ganz auf Null oder noch weiter darunter zu katapultieren, wenn der Trick auffliegt. 

Was soll ich nur tun, wenn keiner mich sieht? Bitte kein Verzweiflungsmarketing.
Um was es dabei genau geht, erfährst du in diesem Artikel.

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Diagnose Social Müdia

Dorothee schaut leicht genervt, vielleicht ein akuter Anfall von Social Müdia

Posten, posten, posten, und dann… nichts. Ein Herzchen hier, einen Kommentar dort, vereinzelt neue Follower, aber sonst… nichts. Keine Anfragen, keine Buchungen, kaum neue Reichweite. Das ist das Ergebnis monatelangen, manchmal jahrelangen Postens auf Social Media. Und es führt über kurz oder lang zu Social Müdia.

Social Müdia, das ist die Erschöpfung, die einsetzt, wenn man erkennt, dass all das Rödeln, Machen und Tun auf Social Media zu keinen befriedigenden Ergebnissen führt. Wenn all diese hingebungsvollen Beiträge und Reels, die man erstellt hat, kaum Beachtung finden und man erkennen muss, dass man eine Randnotiz auf der Bühne von Social Media bleibt: meist unbeachtet.

Wenn Social Müdia einsetzt, taucht auch die Frage auf, ob man überhaupt noch Energie und Aufmerksamkeit in ein oder mehrere dieser Medien stecken soll, wenn all das Engagement nicht zu neuen Kunden und Verkäufen führt. Denn eigentlich sollte Social Media doch genau das sein: ein Marketing-Instrument, das Sichtbarkeit und damit neue Kunden und Verkäufe verspricht.

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Viral gehen – wie sinnvoll ist das wirklich?

Sonnenlicht scheint durch kahle Äste, wie der Scheinwerfer, der sich bei viralen Videos auf uns richtet

Der Traum eines (fast) jeden, der für Social Media wie Instagram oder Tiktok Videos und Beiträge erstellt: endlich viral gehen. 

Viral gehen, das ist der Moment, in dem die View-Zahlen explodieren, es Herzchen und Likes hagelt und in den Kommentarspalte geschrieben wird, was das Zeug hält. 

In diesem Artikel habe ich bereits zum Thema virale Videos auf Instagram geschrieben. Hier möchte ich noch mal einige Aspekte vertiefen. Fangen wir mit der Definition von viral gehen an. 

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