Wie ich meine Kundinnen bei ihrem Marketing unterstütze

Ein Problem, das wohl viele kennen, die in die Selbständigkeit gestartet sind: es gibt so viele neue Themenfelder, in die man sich einarbeiten muss, die man vorher gar nicht so richtig auf dem Schirm hatte. Dazu gehört auch der ganze Bereich Marketing. 

Schließlich ist man ja als Expertin angetreten für das, was man anbietet. Aber oftmals nicht gleichzeitig auch dafür, wie man dieses Angebot bekannt macht. 

Vieles dürfen und müssen wir uns als Selbständige selbst erarbeiten. Aber wir müssen nicht alles alleine lösen und dürfen uns Unterstützung holen. Und darum gibt es Angebote und Dienstleistungen wie die meinen. 

Mit diesem Artikel möchte ich einen Einblick in meine Arbeit als Mentorin für Sichtbarkeit und Content Marketing geben und anhand praktischer Beispiele meiner Kundinnen zeigen, wie meine Marketing-Unterstützung aussehen kann.

Die Marketing-Ausgangslage bestimmen

Um Marketing machen zu können, muss im ersten Schritt geklärt werden, wofür. Wer ist die Person und was ist ihr Angebot und auf welcher Expertise baut sie auf? Solche Fragen kläre ich in einem ausführlichen Gespräch. 

Diese Fragen vorab zu klären, ist das Fundament für Marketing. Denn Marketing verstärkt nur das, was da ist. Und wenn über solche Fragen noch keine Klarheit herrscht, wird schlimmstenfalls die Unklarheit verstärkt. 

Dieses Erstgespräch hilft mir umgekehrt auch dabei, ein Gefühl für mein Gegenüber zu entwickeln. Wie viel Vorwissen ist schon da? Welche technische Basis ist vorhanden, welche Vorlieben und Abneigungen und vielleicht auch Vorurteile gegenüber bestimmten Marketingmaßnahmen? Daraus kann dann ein Bild über die gemeinsame Zusammenarbeit entstehen. 

Auch unabhängig von einer weiteren Zusammenarbeit biete ich einen solchen tiefen Sichtbarkeits-Check-up übrigens auch als Einzelleistung an:

Flyer für den Sichtbarkeits-Check-up

Sichtbarkeits-­Check-up

Mach den Check-up für mehr Sichtbarkeit sowie ein Marketing, das sich nach dir anfühlt und zeitlich machbar ist.

Marketing-Kanäle besprechen und festlegen

Bei der Bestandsaufnahme sehe ich mir zudem an, welche Kanäle bereits genutzt werden oder geplant sind. Ich gebe hier nichts vor, sondern schaue genau, welche Ideen die Kundin selbst mitbringt, was sie möchte und ergänze das mit meiner Sicht und Anregungen. 

Mein Fokus liegt einerseits auf Online-Marketing-Aktivitäten, darüber hinaus bin ich aber auch mit Offline-Aktivitäten vertraut. Jede Situation ist individuell zu bewerten. Und oft genug reicht es, auf dem aufzubauen, was schon da ist. Ich unterstütze dabei, Entscheidungen zu treffen, damit ein klarer Fokus gesetzt werden kann und die Kundin sich nicht bei einem Tanz auf allen Kanal-Hochzeiten ausbrennt.

Ein “Weil-es-alle-so-machen” gilt bei mir nicht. Marketing muss zu der Person passen, die sich selbst vermarkten möchte. Dabei darf man durchaus mal die eigene Komfortzone ausdehnen und sich neuen Herausforderungen stellen. Aber es muss eine Grundbereitschaft für einen Kanal oder Marketingaktivitäten da sein, sonst wird die Umsetzung nicht durchgezogen. 

Die Entwicklungsreise begleiten

Gerade zu Beginn der Selbständigkeit ist vieles noch schwammig. Im Erstgespräch lässt sich auch nicht immer alles bis ins letzte Detail klären. Das Angebot ist vielleicht noch unpräzise, die eigene Wirkung noch nicht ganz greifbar, die Positionierung nicht ausformuliert…

Es muss nicht alles sofort in Stein gemeißelt sein. Selbständigkeit ist vor allem eines: eine Entwicklungsreise.

Meine Aufgabe sehe ich darin, diese Entwicklungsreise zu begleiten. Das Augenmerk meiner Kundin immer wieder darauf zu richten, welche neuen Erkenntnisse sie gewinnen konnte und abzufragen, welches Feedback sie erhalten hat und dazu ermuntern, es auch aktiv einzufordern.

Und immer wieder daran zu erinnern, die Ohren und Augen im Kundenkontakt ganz weit aufzusperren, um ein Gespür für die Probleme, Sorgen und Nöte der eigenen Kundschaft zu erhalten und ihre Wünsche und Sehnsüchte kennenzulernen. Und auch, um zu erfahren, wie uns die Kunden in unserer beruflichen Rolle als Expertin und als Menschen wahrnehmen.

All das bietet nämlich die Grundlage und unendlich viel Material für Content Marketing. In dieser Phase braucht es kein super-duper High-End-Marketing, sondern möglichst viele Berührungspunkte mit Kunden und Zielgruppe und erste überschaubare Schritte, um ins Machen zu kommen. 

Hilf mir es selbst zu tun

Mein Bestreben ist es, Selbständige selbst zu befähigen. Auch wenn meine Dienstleistungen als Rundum-Service gebucht werden können, schaue ich immer genau hin, ob und wo ich mein Gegenüber dazu anhalten und fördern kann, Aufgaben selbst umzusetzen. Dabei lasse ich niemanden allein, sondern gebe Anleitung und helfe dabei, zum Beispiel die technische Umsetzung zu erlernen. 

Bei einer Kundin sah das neulich so aus: ich erstelle einen Entwurf für einen Social Media Beitrag und leite sie an, wie er veröffentlicht wird. Beim nächsten Beitrag mache ich nur noch den Entwurf und lasse ihn dann von der Kundin selbst veröffentlichen. Die Entwürfe werden über Canva geteilt, so dass die Kundin jederzeit auch selbst damit weiterarbeiten und Ideen spontan umsetzen kann. 

Es gibt aber auch Kundinnen, die es genießen, vollumfänglich von mir unterstützt zu werden. Die mir viel freie Hand bei der Umsetzung ihres Marketings lassen und meine Ideen dankbar aufnehmen. Trotzdem schaue ich auch hier, wie ich sie dazu animieren kann, Marketing in ihrem Alltag mitzudenken und eigene Ideen zu entwickeln.

Ein Glücksgefühl stellt sich bei mir ein, wenn eine Kundin mit eigenen Ideen kommt und sagt, können wir mal dieses oder jenes machen. 

Sichtbarkeit: mentale und emotionale Unterstützung

In die Sichtbarkeit zu gehen ist für viele Menschen eine nervenaufreibende Angelegenheit. Ich kenne diese Aufregung und den Nervenkitzel aus eigenem Erleben und kann ihn absolut nachfühlen. Auch damit lasse ich meine Kundinnen nicht alleine, wenn sie davon betroffen sind. Neben dem Verständnis, dass ich ihnen zukommen lasse, motiviere ich aber auch dazu, kleine Herausforderungen anzunehmen. 

Eine Kundin von mir sieht sich zum Beispiel selbst nicht gerne auf Fotos. Videos von sich selbst zu drehen, ist im Bereich des Unvorstellbaren. Kürzlich erstellte ich ihr einen Social Media Beitrag und fügte statt szenenhafter Platzhalterbilder ein Foto von ihr ein. Sie war nicht sehr glücklich darüber, gab sich aber einen Ruck und veröffentlichte es. Und bekam sehr viele positive Rückmeldungen. Es sind diese kleinen Momente, die uns über uns selbst hinauswachsen lassen. Und ich liebe sie. 

Marketing als Ongoing-Process

Etwas, das ich durch meine Arbeit vermittelt wissen möchte, ist: Marketing ist ein Ongoing-Process. Es reicht nicht, nur dann und wann etwas zu tun. Es braucht klare Routinen, die zu einem selbstverständlichen Teil der Arbeit werden, statt Feuerlösch-Aktionen, wenn gerade mal die Kunden wegbleiben.

Bei Newsletter-Marketing strebe ich zum Beispiel dahin, dass feste Versandtermine eingeplant werden. Wenn es eine Website gibt, rege ich regelmäßige Aktualisierungen an, bestenfalls einen regelmäßig bespielten Blog.

Das größte Geschenk bei meiner Arbeit ist es, zu sehen, wie Menschen über sich hinauswachsen. Wie sie sich den kleinen und großen Herausforderungen stellen und an ihnen groß und größer werden.

Marketing ist ein Teil dieser täglichen Herausforderungen im Leben als Selbständige. Meine Aufgabe ist es, ihnen im Marketing die Leiter hinzustellen, auf der sie weiter nach oben klettern können. Und wenn sie es tun, dann freue ich mich mit ihnen.

Über die Autorin

Dorothee Dickmann, Online-Redakteurin B.A. seit 2009, war freiberuflich für Online-Medien und eine Internetagentur tätig sowie viele Jahre angestellt in der Online­-­Unternehmens­­kommunikation im Mittelstand. Heute unterstützt sie als Mentorin für Sichtbarkeit und Content Marketing Selbständige und Freiberufler dabei, Klarheit über ihre Kanäle, Inhalte und Positionierung zu gewinnen und Content Marketing strukturiert umzusetzen.

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