KI-Lyrik-Projekt: meine Teilnahme an einem Experiment

Fotocollage: Ein Laptop steht auf einer Tischplatte. Auf den Bildschirm wurde das Cover von Band 11 von Lob der Lyrik montiert.

Ende Juli fragte mich mein Dichter-Freund Tom de Toys, ob ich an seinem KI-Lyrik-Experiment teilnehmen möchte. Er hatte über viele Monate eine KI auf seinen Schreibstil trainiert und wollte nun testen, ob sich mit einem vorgegebenen Prompt auch von anderen ein Gedicht in seinem Stil erzeugen lässt.

Bedingung dabei: das Ergebnis muss komplett von der KI ausgegeben werden. Der Chat darf so lange geführt werden, bis das Ergebnis stimmt, aber es darf nach der letzten Ausgabe des Chatbots nichts mehr händisch abgeändert werden. Ich war auf jeden Fall neugierig und hatte Lust, es auszuprobieren. 

Ich würde mich selbst nicht als Lyrikerin bezeichnen, wenngleich ich Worte, Wortspiele und das Schreiben liebe. Als Kind hatte ich Ambitionen, Schriftstellerin zu werden. Als ausgemachter Bücherwurm lag das nah. Immerhin hat es zur Bloggerin gereicht. Warum es also nicht mal mit Lyrik probieren. Hier erzähle ich dir, was aus dem Experiment geworden ist.

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Das war die Blogparade 2026 – dein KI-Moment

Dorothee hat zur Blogparade zum Thema KI-Moment aufgerufe und präsentiert das Ergebnis

Die Blogparade ist vorbei. Bis zum 9. August konnte man teilnehmen. Und für mich ist es nun Zeit, die Aktion rückwirkend zu betrachten. Immerhin war es meine erste Blogparade und ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet. Daher möchte ich hier nicht nur die teilnehmenden Autorinnen und Autoren und ihre Beiträge vorstellen, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen gewähren und mit dir teilen, was die Aktion mit mir selbst gemacht hat. Denn nicht alles hatte ich vorher im Blick. Und definitiv Neues dazu gelernt. 

Vielleicht wagst du dich auch selbst mal an das Abenteuer Blogparade. Theoretisch ist das ja jederzeit möglich. Und jetzt auf in den Rückblick.

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Momente mit KI und was ich aus ihnen gelernt habe

Fotocollage in der eine Margeritenblüte zu sehen ist, die von der Grafik eines Schaltkreises überdeckt wird, um den künstlichen Charakter von KI zu symbolisieren. Das Foto ist von einer echten Blüte, Fotografin Dorothee Dickmann

Dieser Artikel erzählt Geschichten von KI und mir. Er erscheint im Rahmen meiner Blogparade “Ein KI-Moment in meinem Business und was er mir gezeigt hat”. Der Aufruf zu dieser Aktion beginnt so passend, dass ich diese Worte auch hier voranstelle: 

Zwischen Ablehnung und Hype ist derzeit beim Thema KI wohl alles vertreten. Auch ich selbst bin hin- und hergerissen: zwischen Möglichkeiten und Bedenken. Zwischen Spielerei bzw. Zeitvergeudung und wirklich effizienter Zusammenarbeit. Zwischen der Angst, verdrängt und ersetzt zu werden und dem Erkennen neuer Geschäftsmöglichkeiten. 

Klar ist, mich lässt das Thema KI nicht kalt. Und klar ist mir auch, dass KI gekommen ist, um zu bleiben. Und wir alle sind gefragt, uns zu positionieren. Nicht dogmatisch, aber mit Haltung. Sind wir Team Mensch oder Team Maschine? Oder ein gesunder Mix aus beidem? Und gibt es diesen überhaupt? 

Dieser Artikel liefert keine Antworten. Stattdessen erzähle ich hier Geschichten aus meiner Arbeit mit KI und was sie bei mir bewirkt haben. Als Momentaufnahme. Und als Einladung für eine gemeinsame Reflektion. 

Die Blogparade läuft noch bis zum 9. August 2026. Wenn auch du deine Geschichte und einen prägenden Moment mit KI teilen möchtest, dann findest du hier die Anleitung zum Mitmachen.

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Aufruf zur Blogparade: Ein Moment mit KI in meinem Business und was er mir gezeigt hat

Dorothee ruft zur Blogparade zum Thema KI auf, sie lächelt in die Kamera und auf dem Bildschirm im Hintergrund steht Blogparade

Zwischen Ablehnung und Hype ist derzeit beim Thema KI wohl alles vertreten. Auch ich selbst bin hin- und hergerissen: zwischen Möglichkeiten und Bedenken. Zwischen Spielerei bzw. Zeitvergeudung und wirklich effizienter Zusammenarbeit. Zwischen der Angst, verdrängt und ersetzt zu werden und dem Erkennen neuer Geschäftsmöglichkeiten. 

In meinen Fragen und auf der Suche nach Antworten erreichte mich die Anregung, eine Blogparade zu starten. Mein spontaner Impuls: mitmachen und selbst ein Thema vorgeben. Und damit die Möglichkeit zu schaffen, Geschichten von Menschen über ihre Erfahrungen mit KI zusammenzubringen, die etwas verändert haben. Egal in welche Richtung. 

Was auch immer dein Moment war, der deine Haltung zu KI verändert oder bestärkt hat, ich bin neugierig auf diese Geschichte von dir. Und lade dich herzlich ein, Teil dieser Blogparade zu werden und deinen KI-Moment aufzuschreiben.

Wie die Blogparade im Detail abläuft, das erfährst du in diesem Artikel. 

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KI, Prozesse und die Sehnsucht nach Mensch

Dorothee sitzt nachdenklich auf einem Sessel. Denn KI ist ein Thema, über das viele Selbständige derzeit nachdenken, ob es ihnen nützt oder nicht und wenn ja, wie.

KI hält massiv Einzug in unsere Welt. Gerade mal drei Jahre dauerte es laut dem Stanford AI Report 2026, um 53 Prozent der Menschheit damit zu erreichen. Die Verbreitung des kommerziellen Internets benötigte dafür immerhin zehn Jahre, der breite Einzug von PCs in die Wohnungen sogar 20 Jahre. 

Ich erlebe bei mir und in meinem Umfeld eine Mischung aus Hype, Faszination und Abstoßung. Und vor allem die Sehnsucht nach Mensch. 

Wie soll man bei diesem Entwicklungstempo den Überblick behalten? Wo lohnt sich KI für Selbständige wirklich? Und wo sollten wir unsere Bedürfnisse als Mensch nicht vergessen? Der Versuch einer Annäherung an mögliche Antworten.

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KI-Müll und wie er das Internet flutet

Eine Wand mit Spinnenweben und Staub verdreckt mit der Aufschrift Please respect keep this object clean. Das Bild steht symbolhaft für den AI Slop, der das Internet vermüllt.

Neulich im Facebook-Feed einer Freundin: der Repost eines herzergreifendes Videos, in dem eine kuschelige Langhaar-Katze in das Bettchen eines weinendes Babies springt und sich an das Baby ankuschelt, das daraufhin das Weinen einstellt. So süß. 

Ich war trotzdem skeptisch und klickte direkt auf den Kanal des Urhebers. Und war nicht verwundert darüber, was ich dort vorfand. Das gleiche Video in zig verschiedenen Ausführungen, immer dieselbe Szene: Babybett, weinendes Baby und eine Langhaarkatze, die mit der ein oder anderen Geste das Baby beruhigt.

Unter jedem Video ein dicker Button mit dem Aufruf, ein Abo des Kanals abzuschließen und ihn damit zu unterstützen (1,99 Euro im Monat). Wie viele Menschen diesem Aufruf gefolgt sind, ist nicht ersichtlich, wohl aber, dass der Kanal knapp 65 Tausend Follower hat. Und eines der meistgesehenen Videos des Kanals brachte es auf stolze 7,3 Millionen Aufrufe. 

Willkommen in der Welt des KI-Mülls, trete ein und grusel dich mit mir.

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Google AI Mode: lohnt sich Bloggen überhaupt noch?

Dorothee macht sich Notizen

In ein paar Wochen ist ein Kurs bei der VHS angesetzt, den ich halten darf: „Blog als Erfolgsstrategie: Sichtbarkeit und Kundenbindung aufbauen“. Auch wenn ich die Inhalte erst kurz vorher fertigstellen werde, nehme ich mir einen Moment, um ein paar Gedanken festzuhalten. Während ich erste Notizen für die Kursinhalte mache, flattert über ein Blog-Abo der neueste Artikel von Judith Peters in mein Postfach und lenkt meine Aufmerksamkeit ab.

Der Titel des Artikels lautet „Bloggen in der Post-Google-Ära: Der Klick ist tot, lang lebe der Blog!„. Ich beginne sofort zu lesen und denke erst einmal, scheiße, warum soll ich eigentlich einen Blog-Kurs geben?

Warum ich mich das frage?

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Bloggen mit KI: Soll ich ChatGPT meine Artikel schreiben lassen?

Dorothee schaut auf ihren Laptop, wo gerade ein Blogartikel in Wordpress bearbeitet wird

Unter Selbständigen kommt man immer wieder in den Austausch: Wie machst du dies, wie löst du das, wie stehst du zu diesem oder jenem Thema? Und immer wieder kommt da auch das Thema KI auf den Tisch. Von Ablehnung bis Zustimmung ist in meinen Netzwerken alles dabei. Erst kürzlich erörterte ich mit zwei Kolleginnen das Für und Wider von ChatGPT-Texten und es war viel Skepsis im Raum.

Anlass für mich, diesem Thema einen Artikel zu widmen. Und gleich vorneweg, den habe ich allein geschrieben 😉

Ja, in Zeiten von KI wäre es ein Leichtes, sich das Schreiben von Blogartikeln von einem Tool wie ChatGPT abnehmen zu lassen. Inwieweit das willkommene Arbeitserleichterung und Zeitersparnis ist, ob es sinnvoll ist und was die Vor- und Nachteile sind, darüber kannst du mehr erfahren, wenn du hier jetzt weiterliest. Und am Ende des Artikels findest du noch ein kleines KI-Experiment von mir zum Thema Bloggen mit KI.

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