Nach dem Jahresrückblick ist vor der nächsten To-Want-Liste. Denn mit dem neuen Jahr startet ein neues Quartal. Und während in meinem letzten Blogartikel der Blick zurück ging, auf das was war, liegt er nun wieder vorwärts gewandt, auf das was kommt.
Ich habe mir gleich zu Beginn der ersten Arbeitswoche im Januar ausführlich Zeit für die Jahresplanung genommen und dabei bereits Stichpunkte für die aktuelle To-Want-Liste gesammelt.
In mir streiten sich manchmal zwei Seiten: die eine möchte möglichst unverplant und im spontanen Flow leben und die andere Seite liebt Planung, Perspektiven und klare Handlungsvorgaben. Ich denke, beides hat im Leben seine Berechtigung.
Planung, zum Beispiel in Form einer To-Want-Liste, hat den Vorteil, dass Fokus und Energie klar ausgerichtet genutzt werden können und uns dadurch zielgerichteter vorwärts bringen.
Wir sollten nur bei aller Planung nicht vergessen, dass Leben das ist, was passiert, während wir dabei sind andere Pläne zu machen. Was heißt, dass wir spontan reagieren sollten, wenn das Leben es von uns erfordert und uns nicht starr an Plänen festzuhalten, wenn sie der Realität nicht dienlich sind. Aber: ohne dabei Ziele aus den Augen zu verlieren, die uns wirklich wichtig sind.
Uns zwischendurch dem spontanen Flow hinzugeben, hilft, mit uns selbst und dem Leben in Kontakt zu bleiben und spontane Impulse wahrzunehmen und umzusetzen, die nicht hätten geplant werden können.
Wie so oft, es kommt auf die richtige Balance an.
Du weißt nicht, was eine To-Want-Liste ist? Dann lies mal hier weiter. Und zu meiner aktuellen To-Want-Liste geht es hier weiter:
Mein Business
Was gibt es über die täglichen To-Dos hinaus? Was möchte Neues entstehen? Hier sind Punkte zur Weiterentwicklung aufgeführt, was ich gerne für mein Business noch umsetzen oder ausprobieren möchte.
Den Sichtbarkeits-Check-up veröffentlichen. Im Dezember bereits geplant und getestet, aber vor den Feiertagen nicht mehr fertig geworden. Direkt Anfang Januar habe ich mit großem Eifer weiter auf die Veröffentlichung hingewirkt und so ist dieser Punkt bereits erledigt. Hier geht’s zum Check-up
Die beiden VHS-Kurse zum Thema Newsletter und Blog durchführen. Beide Kurse erreichten leider nicht die Mindestteilnehmerzahl. Der Newsletterkurs wurde abgesagt, für den Blogkurs gibt es einen Ersatztermin im Mai und ich bin sehr optimistisch, dass er stattfinden wird. Es gibt schon Anmeldungen. Hier sind alle Kurstermine
Und die Kurstermine für das zweite Halbjahr stehen auch bereits.12 Blogartikel schreiben. Im Januar dachte ich noch, das wird leicht, als ich Ende Januar bereits fünf Artikel online hatte. Auch der Februar startete noch gut und dann setzte das große Schweigen ein. Durch die Rückblicke habe ich es jetzt auf 11 Artikel im Quartal gebracht. Das ist knapp daneben, daher gibt es nur gelb.
Ein neues Freebie entwickeln und veröffentlichen. Der Schnell-Check Sichtbarkeit war bereits Anfang Februar online.
Das AI-Tool NotebookLM testen. Ich habe noch nicht allzu viel damit gemacht, aber mir mehrere Transkripte von Videos zusammenfassen lassen. Das hat ganz gut geklappt.
Den Selbstlernkurs „Double Your Blog“ zuende durcharbeiten. Auch hier habe ich mir wirklich Mühe gegeben und immer wieder zwei, drei Tage hintereinander gut umgesetzt. Manchmal waren einzelne Kapitel aber doch ausufernder als gedacht und brauchten in der Umsetzung mehr Zeit. Die konnte ich nicht immer erübrigen, daher bin ich nicht fertig geworden. Aber 6 von 8 Modulen sind geschafft.
Mit meinen lokalen Business-Besties treffen und austauschen. Wir haben im Januar einen Versuch zur Terminfindung gestartet. Dabei ist es dann geblieben. Gut, dass die Liste mich bei der Durchsicht gerade daran erinnert. Das gehe ich erneut an. Dafür habe ich mich im Januar mit einer weiter entfernt lebenden Business-Freundin getroffen. Manches klappt dafür also doch.
Mein Privatleben
In diesem Bereich umfasse ich die Themen, die man auch in folgende Bereich aufteilen könnte: Körper, Geist und Seele, Menschen meines Lebens, Unterwegs sein, Spaß, Lernen und die kleinen, schönen Momente des Lebens. Da meine Liste nicht sonderlich überambitioniert ist, damit ich es auch schaffe, sie umzusetzen, macht eine weitere Unteraufteilung keinen Sinn. Aber falls du selbst auch eine Liste erstellen willst, kannst du es für dich beim Sammeln von To-Wants mitdenken.
Einen Saunatag mit meinem Mann verbringen. Wir waren in der Eifgen-Sauna, davon habe ich hier geschrieben.
Mindestens vier mal pro Woche im Wald spazieren gehen. Auch hier habe ich mich wirklich um Erreichung des Ziels bemüht. Ich war auch oft im Wald. Aber für konsequent mindestens vier mal die Woche hat es nicht ganz gereicht, daher nur gelb. Schön war aber auch noch mal festzustellen, dass es hier nicht nur um stupides Erreichen eines To-Want-Ziels geht. An einem Tag war mein Kopf besonders voll und ich weitete die Runde unterwegs noch mal extra lange aus. Um dann den wohltuenden Effekt von Wald und frischer Luft direkt erfahren zu können. Die Unruhe in mir ließ nach, der Kopf wurde klar und auf dem Rückweg setze das kreative Denken ein. Dieser Punkt hier ist kein To-Want, sondern Lebenselexier und absolut notwendig zur Gesunderhaltung.
Eine konkrete Bewegungsform für drinnen etablieren und beibehalten und damit regelmäßig das Sitzen unterbrechen. Muahaha, das war ein guter Witz. Ok, ich mache zumindest einmal die Woche KAHA, gehe regelmäßig spazieren und bewege mich bei der Gartenarbeit. Und die Turnstange, die mein Mann angebracht hat, ist auch meist täglich zumindest kurz im Einsatz. Aber von regelmäßig das Sitzen unterbrechen, kann keine Rede sein. Wenn ich erst mal vorm Bildschirm klebe, dann klebe ich da ziemlich ausdauernd. Dafür braucht es noch eine andere Lösung.
Einen Tag zu viert mit meiner Familie verbringen. Wir haben gleich zwei Ausflüge gemacht. Im Februar ging es nach Linz am Rhein und im März haben wir gemeinsam einen Ausflug zum Geflügelhof gemacht, um unsere neuen Mitbewohnerinnen zu holen.
Baumschnitt im Garten. Damit habe ich direkt im Januar gestartet und einen in die Höhe und Breite geschossenen Kirschlorbeer gebändigt. Etwas später dann auch noch die Hecke zum Nachbarn, wo Buche und Hartriegel arg in die Höhe geschossen ist.
Eine Team-Challenge mit Freunden und der Familie in Köln erleben. Die Challenge wurde seitens des Betreibers wegen der Glatteisgefahr abgesagt und konnte nicht stattfinden. Wir haben uns dann ein paar Wochen später stattdessen zu einem gemeinsamen Essen getroffen. Das war auch sehr schön.
Einen spontanen Reisetrip mit meinem Mann machen. Nö, ist nicht passiert.
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Jeden Monat an einen Ort, an dem ich noch nicht war. Hier muss ich meine Augen etwas zudrücken, um das gelten zu lassen, daher mache ich das mal nur auf Gelb. Im Januar hat es nicht geklappt, dafür war ich im Februar dreimal an neuen Orten: in Geldern, in der Eifgen-Sauna in Odenthal und in Linz am Rhein. Im März habe ich es zwar nach Aachen geschafft, neu war daran allerdings nur der Spaziergang durch ein Waldgebiet, dass ich nicht kannte.
Spätestens zum Ende des Quartals lege ich offen und aktualisiere hier in der Liste, was ich umgesetzt habe und was nicht.
Aktualisiert am 30.03.2026
Über die Autorin
Dorothee Dickmann, Online-Redakteurin B.A. seit 2009, war freiberuflich für Online-Medien und eine Internetagentur tätig sowie viele Jahre angestellt in der Online-Unternehmenskommunikation im Mittelstand. Heute unterstützt sie als Mentorin für Sichtbarkeit und Content Marketing Selbständige und Freiberufler dabei, Klarheit über ihre Kanäle, Inhalte und Positionierung zu gewinnen und Content Marketing strukturiert umzusetzen.

