Mein Februar 2026: Der Frühling kommt näher

Der Februar ist mit der Rückkehr der Kraniche gestartet: pünktlich am 1.2. flogen die ersten V-Formationen über unsere Terrasse hinweg. Für mich ist das wie ein Aufatmen. Der Frühling naht, die Tage sind schon wieder länger, bald wird es wärmer. Und tatsächlich gab es im Februar schon die ersten warmen und sehr sonnigen Tage, die ich für einen Frühjahrsputz rund ums Haus genutzt habe. 

Was sonst noch so war im Februar, davon berichte ich hier im Rückblick. 

Mehr Bewegung

Auf meiner aktuellen To-Want-Liste hatte ich mir selbst mehr Bewegung verordnet. Bereits im Januar habe ich daher mit einem KAHA-Kurs begonnen. Und mein Mann brachte direkt zu Beginn des Februars eine Turnstange in unserer Wohnung an. Aber hallo, das ist ja vielleicht frustrierend. Wenn ich daran denke, wie ich als Kind an dieser Stange herum geturnt habe und wie wenig davon noch übrig ist. Ich wiederhole: frustrierend. Immerhin, die Stange liegt genau zwischen Büro und Wasserkocher in der Küche, so dass ich auf dem Weg zu neuem Tee zumindest so tun kann, als würde ich Klimmzüge machen. Auch wenn ich noch weit vom gewünschten Ergebnis entfernt bin. 

Was besser geklappt hat, war Schlittschuhlaufen. Zweimal habe ich im Februar meinen Sohn begleitet und obwohl ich nur sehr selten auf den Kufen stehe, klappte es und ich konnte meine Kreise durch die Halle ziehen. Allerdings deutlich gemächlicher als mein Sohn, dessen Tempo mich eher schwindelig werden ließ.

Weiterbildungsmonat Februar

Im Business habe ich neben den alltäglichen Dingen weiter den Blogkurs „Double Your Blog“ von Judith Peters bearbeitet. Den habe ich bereits Ende November gekauft, aber ich komme nicht so schnell voran, wie ich möchte. Was aber auch daran liegt, dass ich mich im Dezember und Januar vorrangig um mein neues Angebot gekümmert habe. Und ich bearbeite jedes einzelne Kapitel wirklich gewissenhaft und es ergeben sich daraus teils umfangreiche neue Aufgaben.

Schöner Nebeneffekt, durch den Kurs habe ich endlich damit gestartet, mich mit Pinterest zu beschäftigen. Eine Aufgabe, die ich schon seit Monaten vor mir herschiebe und für die nie Zeit war. Um das Modul vom Kurs abhaken zu können, blieb mir jetzt aber nichts anderes übrig, als es einfach mal zu tun. Es gibt also jetzt ein Profil von mir mit bereits einigen Pins, die Zitate aus meinen Blogartikeln enthalten. Ein Anfang ist also gemacht. Mein Optimismus ist allerdings recht verhalten, was den Aufbau von organischer Reichweite über Pinterest angeht. Aber noch ist es zu früh für ein Fazit. 

Überhaupt war der Februar Weiterbildungsmonat. Bei Marike Frick brachte ich mich auf den neuesten Stand zum Thema Pressearbeit. Und es ploppten direkt gute Ideen für meine Kundinnen auf. Ich hoffe, dass ich das bald bei der ein oder anderen als Thema platzieren kann.

Kleine Wissensauffrischungshäppchen genoss ich bei Caroline Preuss und Celine Tüyeni. Natürlich zum Thema Sichtbarkeit, Positionierung und Angebot. Besonders genial an diesen beiden Formaten (ebenso wie im Blogkurs) waren die CustomGPTs, die getestet werden durften. Auch wenn OpenAI wegen seiner Zusammenarbeit mit dem US-Militär gerade massiv in die Kritik geraten ist und eine Fluchtwelle der Nutzer vor allem hin zu Claude ausgelöst hat, sind diese zu speziellen Themen trainierten GPTs nicht einfach mal eben zu ersetzen und machen oftmals einen sehr guten Job. Das hat mich mit meiner eigenen Positionierung noch mal sehr geschärft und einiges klarer für mich gemacht. 

Auch schön im Februar-Business: die nächsten Sichtbarkeits-Check-ups verkauften sich und gaben mir weiterhin das Zeichen, dass das Format gut ist und Nachfrage besteht. Falls du das Format noch nicht kennst, hier ist es zu finden: 

Flyer für den Sichtbarkeits-Check-up

Sichtbarkeits-­Check-up

Mach den Check-up für mehr Sichtbarkeit sowie ein Marketing, das sich nach dir anfühlt und zeitlich machbar ist.

Meine Blogartikel im Februar

Drei Artikel sind es im Februar geworden. Hier sind sie:

Vom Fluch und Segen der spitzen Positionierung
Von Online-Marketing-Gurus und Business Coaches wird es an allen Ecken und Enden gepredigt: du musst dich spitz positionieren. Ich nehme das Phänomen der spitzen Positionierung in diesem Artikel unter die Lupe und biete Sichtweisen auch für breit aufgestellte Personen mit ihrem Bauchladen an Talenten an.

Mein Januar 2026: Vorwärts, es geht weiter
Der Rückblick auf den Januar mit seinem rasanten Tempo im Bereich Business-Entwicklung und ich schlage darin das Rad hinüber zu Pfauen.

KI-Müll und wie er das Internet flutet
Ein spontaner Artikel, ausgelöst durch einen Beitrag im Feed einer Freundin. Konsumiert was ihr wollt, aber tut es bitte bewusst und schaut genau hin, wen oder was ihr da unterstützt. Das könnte man das Credo dieses Artikels nennen. Oder auch: vor dem Teilen Gehirn einschalten.

Was sonst noch war

Kleine Auszeit in der Sauna
Mein Mann und ich haben an einem der Februar-Freitagmittage ganz spontan beschlossen, in die Sauna zu fahren. Das hatten wir schon so lange vor und immer war irgendetwas. Und aus diesem “immer irgendetwas” sind tatsächlich Jahre geworden, die zwischen unserem gemeinsamen letzten Besuch und dem jetzigen liegen.

Wir entschieden uns dazu, eine uns unbekannte kleine Sauna neu zu erproben: die Eifgen-Sauna in Odenthal. Als wir ankamen, dachten wir zuerst, sie wäre geschlossen. Fakt war, wir hatten diese etwas in die Jahre gekommene, familiengeführte Sauna die ersten Stunden ganz für uns alleine, deshalb stand kein Auto auf dem Parkplatz. Die Inhaberin war sehr freundlich und führte uns einmal herum, um uns das Gelände zu zeigen. Es war nur eine der drei Saunen beheizt. Für uns völlig ausreichend und wir genossen eine sehr entspannte Auszeit.

Heizungsschaden
An einem Morgen entdeckte mein Mann eine große Pfütze hinter unserem Sofa. Irgendwo kam Wasser aus der Heizung. Wir konnten das Leck finden. Und hatten ab dann für zwei Wochen das Sofa mitten im Raum stehen, damit wir regelmäßig das Schälchen mit Wasser leeren konnten, in das unablässig Wasser aus dem Heizkörper tröpfelte. Der Monteur benötigte zwei Anläufe für den Termin, weil es doch aufwändiger war als gedacht, aber irgendwann war alles erledigt und das Sofa steht nun wieder an seinem angestammten Platz. 

Familienausflug nach Linz am Rhein
Am letzten Februar-Wochenende lösten wir einen Gutschein für meinen Vater ein: einen Familienausflug an einen Ort seiner Wahl. Es wurde Linz am Rhein. Wir lieben Altstädtchen. Und drehten unsere Runde durch die wenig belebten Gassen mit schönen alten Häusern. 

Die Menschenleere im Altstadtkern ließ sich sicherlich auch mit der frühen Jahreszeit und dem kalten Wetter begründen. Doch Leerstände und geschlossene Läden weckten den Verdacht, dass es mit dem Tourismus und den guten Zeiten vorbei ist. Der nette Betreiber eines Second-Hand-Ladens bestätigte unseren Verdacht. Der Tourismus hat nachgelassen, die Kaufkraft geht zurück, die Stadt Linz wird immer ruhiger. Schade. Gastronomie war aber zum Glück geöffnet und so gab es Kaffee und Kuchen.

Auf dem Rückweg hielten wir noch im Nachbarort Erpel und schlenderten auch hier eine kleine Runde durch den Altstadtkern. Am Ufer hatten wir die spontane Idee, einmal über den Rhein überzusetzen. Mit der Personenfähre ging es rüber nach Remagen und direkt wieder zurück. Der Fährmann war schon lange im Fahrbetrieb tätig und hatte seinerzeits an der Entstehung des Fährschiffes mitgewirkt. Es war spannend, seinen Geschichten zu lauschen. Was ich auch nicht wusste: die Fähre als Teil des ÖPNV ließ sich sogar mit dem Deutschlandticket nutzen.

Das war mein Vorfrühlings-Februar. Ich schließe ihn mit diesen Bildern:

Ein Wald wird von Nebelschwaden verhangen, durch den die Sonne blitzt. Davor ein Dach mit einem Vogel
Blick aus dem Bürofenster am Morgen: der Nebel hält sich noch hartnäckig, wird aber nicht mehr lange gegen die heraufziehenden Sonne bestehen können.
Dorothee sitzt mit Kaffeebecher in der Hand in der Sonne auf der Terrasse
Die Sonne lockt nach draußen und der Februar bringt die ersten wärmeren Tage, bei denen ich die Pause auf der Terrasse verbringen kann.
Ein Schild mit einem Spruch hängt an der Wand
Entdeckt in einem Café hat dieser Spruch das Potential, ein Jahresmotto zu sein. Musste ich gleich fotografieren.

Über die Autorin

Dorothee Dickmann, Online-Redakteurin B.A. seit 2009, war freiberuflich für Online-Medien und eine Internetagentur tätig sowie viele Jahre angestellt in der Online­-­Unternehmens­­kommunikation im Mittelstand. Heute unterstützt sie als Mentorin für Sichtbarkeit und Online-Marketing Selbständige und Freiberufler dabei, Klarheit über ihre Kanäle, Inhalte und Positionierung zu gewinnen und Content-Marketing strukturiert umzusetzen.

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