Mein März 2026: ein aufregendes Projekt und Hühnergegacker

Im März habe ich mich an ein aufregendes Projekt gewagt: ich habe meine Domain gewechselt. Im Zuge der Positionierungsarbeit, die ich im Februar gemacht habe, fiel auch diese Entscheidung endlich.

Sie war vermutlich sogar überfällig, denn dieser Gedanke kreiste schon länger in mir. Ich identifiziere mich nicht mehr mit meinem gewählten Domain-Namen derwegindeinekraft.de. Dieser Name gehört zu meinen Life Coaching Business, aber das gibt es bereits seit letztem Jahr nicht mehr.

Stattdessen trete ich jetzt einfach unter meinem Namen auf. Damit mache ich nichts verkehrt, denn diese Domain steht einfach für mich. Was auch immer ich unter diesem Namen anbiete. 😉
Diesen Blogartikel liest du bereits unter der neuen Domain: dorotheedickmann.de

Willkommen in meinem März. Lies gerne weiter und erfahre ein weiteres Highlight und was sonst noch so los war.

Domain-Umzug

Eine Domain umzuziehen, ist ein weitreichendes Projekt. Die technische Umsetzung ist zwar relativ schnell gemacht. Aber der Rattenschwanz, der da dran hängt…

Drei Jahre hatte ich die alte Domain in Verwendung, dementsprechend tief verankert war der Name bereits in meinem Business-System. Und entsprechend groß war meine Abwehr, mir dieses Projekt freiwillig anzutun. Das war vermutlich auch der Grund schlechthin, warum ich mich mit dieser Entscheidung so lange abgemüht habe.

Hilft ja nix, nun war die Entscheidung gefallen. Daher habe ich mir im ersten Schritt in Meistertask eine ausführliche ToDo-Liste angelegt und gesammelt, welche Anpassungen und Änderungen ich im Blick haben muss.

Die größte Sorge dabei war natürlich: was passiert mit meinem Ranking bei Google und kann ich mit entsprechender Umsicht und Vorarbeit einen totalen Einknick verhindern. Einige Blogartikel tauchen regelmäßig in den Suchergebnissen auf und bringen Traffic auf meine Website. Es wäre ärgerlich, wenn das verloren ginge.

Am 10. März war Umstellungstag. Seither beobachte ich das Treiben in der Google Search Console. Und ja, es gibt einen deutlichen Einbruch. Aber es ist alles auf den richtigen Weg gebracht, die entsprechenden Weiterleitungen angelegt und der Adressumzug in der Search Console beauftragt. Jetzt braucht es einfach ein bisschen Zeit und Geduld. Die Anzahl der neu indexierten Seiten mit der neuen Adresse wächst kontinuierlich.

Mehrere Tage war ich mit dem Abtragen des Rattenschwanzes beschäftigt und hatte mir die Tage extra dafür geblockt. Ich habe sehr viel geschafft. Und doch ist immer noch einiges unerledigt. Was jetzt noch offen ist, muss weiter nebenher laufen.

Im gleichen Zuge habe ich auch meinen Account-Namen bei Instagram und Pinterest geändert. Es sollte möglichst einheitlich sein. Was gar nicht so einfach ist, weil Namen unter Umständen gar nicht mehr zur Verfügung stehen.

Bei Instagram war es leicht, da hatte ich meinen Namen mit meinem privaten Profil blockiert und ihn mir selbst wieder freigegeben. Bei Pinterest waren alle gängigen Schreibweisen meines Namens leider nicht mehr verfügbar. Daher habe ich einfach alle Vokale aus meinem Namen entfernt und nur noch die Konsonanten eingetragen. Nicht die eleganteste Lösung, aber nach endlosen Überlegungen und Rumprobieren, die, mit der ich gut leben konnte.

Business Input während der Diamond Business Week

In der dritten März-Woche nahm ich an einer mehrtägigen Veranstaltung meiner Business Mentorin Bianca Gabbey teil. Ihr Input zum Thema Businessaufbau für Personenmarken ist immer wieder hilfreich. Neben meiner eigenen Beschäftigung mit dem Thema, hilft mir ihre Sicht der Dinge immer wieder dabei, Dinge noch besser zu verstehen. Und Wiederholungen helfen mir dabei sie noch tiefer zu verinnerlichen oder den Fokus darauf zurückzuholen.

Und ehrlich gesagt, hatte ich nach einem rasanten Start ins Jahr ein kleines bis mittelschweres Motivationstief. Kaltes Wetter, Regen und Frühjahrsmüdigkeit mögen ihr Übriges dazu beigesteuert haben. Vier Tage am Stück unter Gleichgesinnten zu sein und eine Stunde lang Klartext zu hören, tat auf jeden Fall gut und ein paar Themen konnten noch ein Stückchen tiefer bei mir einsinken.

Bianca ging sehr detailliert auf die fünf Stufen beim Business Aufbau ein und wie wichtig bei Personenmarken die Fundamentarbeit aus Identität, Positionierung und Angebot ist, damit alle anderen Stufen darüber sich tragfähig entwickeln können. Genau das erlebe ich sowohl bei mir selbst als auch bei meinen Kundinnen immer wieder.

Biancas Podcast, den sie zusammen mit ihrer Tochter aufnimmt, kann ich übrigens auch sehr empfehlen.

Angebot und Positionierung ist übrigens immer auch Bestandteil des Sichtbarkeits-Check-ups:

Flyer für den Sichtbarkeits-Check-up

Sichtbarkeits-­Check-up

Mach den Check-up für mehr Sichtbarkeit sowie ein Marketing, das sich nach dir anfühlt und zeitlich machbar ist.

Meine Blogartikel im März

Neben diesem Rückblick hier, sind noch zwei weitere Artikel online gegangen:

Ich möchte mein eigenes Business, um frei zu sein…
Darin sinniere ich über das Leben als Soloselbständige und die Frage, was trägt, wenn es anstrengend wird.

Mein Februar 2026: Der Frühling kommt näher
Was ist Februar los war, darum geht es hier. Er begann auf jeden Fall wunderbar, denn direkt am ersten Tag des Monats kamen die ersten Kraniche über unser Haus geflogen und kündeten als Vorboten den Frühling an.

Was sonst noch so war

Gack, gack, gack

Fangen wir mit dem Highlight des Monats an. Ich bin wieder Hühnerhalterin. Ende März sind bei uns fünf Damen eingezogen. Beim Schreiben dieser Zeile sind sie erst den dritten Tag bei uns und noch in der Eingewöhnung. Aber bisher haben sie den Umzug in ihren neuen Stall gut verkraftet und wirken heute schon deutlich gelöster und aktiver und erkundeten das Gehege.

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Persönlichkeiten der fünf entwickeln und welche Charaktere da zu uns gefunden haben. Die Chefin der kleinen Schar hat sich schon am ersten Tag geoutet und gleich klar gemacht, wer das Regiment führen wird.

Dorothee mit Huhn auf dem Arm
Gestatten: das ist Waltraud und eine der fünf Hühnerdamen, die bei uns eingezogen ist.

Saatgutfestival in Düsseldorf

Mitte März war das Saatgutfestival in Düsseldorf. Und da mein Mann sich gewünscht hat, dass wir dieses Jahr wieder mehr im Garten machen und von einer Kartoffelernte aus Eigenanbau träumt, sind wir hingefahren, um uns Saatkartoffeln zu besorgen. Ich bin noch skeptisch, denn die Wühlmausplage in unserem Garten ist immer noch enorm und hat die Kartoffelernte im letzten Jahr sehr stark dezimiert. Aber irgendwie startet man in jedem neuen Frühjahr dann doch wieder voller Elan und froher Hoffnung in eine neue Gartensaison.

Doch die erste Klatsche musste ich schon weit vor den Eisheiligen in Kauf nehmen. Meine üppig aufgegangene Chili-Aussaat ist Pflänzchen für Pflänzchen eingegangen. Erst kam eine Mini-Mini-Schnecke aus der Aussaaterde gekrochen und hat Pflänzchen angenagt. Und als ich sie entfernt hatte, kippten kurze Zeit später Tag für Tag auch noch die restlichen Keimlinge um. Ich hoffe, ich habe mit der Aussaat von Zucchini und Kürbis mehr Glück.

Haha, und selbst wenn, dann kann es demnächst passieren, dass sich ein Huhn in den Gemüsegarten verirrt und für Chaos sorgt. Das Außengehege ist nämlich noch nicht ganz fertig und der Gemüsegarten ebenfalls noch nicht mit einem Zaun gesichert. Ich bin immer wieder froh, dass mein Überleben nicht von meinen Gartenkünsten abhängt. Wir würden kläglich verhungern.

Besuch in Aachen

Am Frauentag war ich in Aachen und habe nach längerer Zeit mal wieder meine Tante dort besucht. Ich wurde mit einem köstlich-üppigen Frühstück, selbstgebackenem Kuchen sowie Rote-Bete-Eintopf verwöhnt. Bei herrlichem Sonnenschein machten wir einen ausgedehnten Spaziergang durch den Wald und mussten bei langen, lebhaften Gesprächen immer wieder herzhaft lachen. Es war ein sehr schöner Tag.

Ebenso traf ich mich mit einer alten Schulfreundin nach vielen Jahren zu einem Spaziergang in meiner alten Heimatstadt. Wie oft sagten wir uns, wir müssten mal wieder… Nägel mit Köpfen entstehen dann oft doch erst mit einer verbindlichen Verabredung. Und das ist uns nun endlich gelungen. 

Beim Zusammentragen meiner Monatserinnerungen fiel mir wieder unangenehm auf, wie wenig ich fotografiere. So bleibt es bei einem Foto und ich hoffe, ich kann im nächsten Monatsrückblick wieder ein paar mehr Bilder präsentieren. 

Und jetzt lassen wir uns überraschen, welche Wetterkapriolen uns der April bescheren will.

Über die Autorin

Dorothee Dickmann, Online-Redakteurin B.A. seit 2009, war freiberuflich für Online-Medien und eine Internetagentur tätig sowie viele Jahre angestellt in der Online­-­Unternehmens­­kommunikation im Mittelstand. Heute unterstützt sie als Mentorin für Sichtbarkeit und Online-Marketing Selbständige und Freiberufler dabei, Klarheit über ihre Kanäle, Inhalte und Positionierung zu gewinnen und Content-Marketing strukturiert umzusetzen.

2 Antworten auf „Mein März 2026: ein aufregendes Projekt und Hühnergegacker“

  1. Liebe Dorothee!

    Da ich mich ja gerade intensiv mit meiner Website beschäftigt habe, kann ich mir sehr gut vorstellen, was für eine Baustelle dein Domainwechsel ausgelöst hat… Ich habe auch länger überlegt, wie ich es mache und mich genau aus diesem Grund für meinen Namen entschieden. Wer weiß, was noch alles so kommen mag!

    Toll finde ich, dass du Hühner dein Eigen nennst. Dein einiziges 😉 Foto macht sich dabei prima!

    Für deine kleinen Pflänzchen wünsche ich dir trotz aller Widrigkeiten eine gute Ernte.

    Herzliche Grüße Nicole

    1. Hallo Nicole,
      ja, das war sicher einer gute Entscheidung, deinen eigenen Namen direkt zu verwenden.
      Vor drei Jahren war ich von meinem anderen Domainnamen noch voll überzeugt, nichtsahnend, welche Reise mich noch erwartet 😉
      Danke für deine guten Wünsche für das Gartenjahr.
      Herzliche Grüße
      Dorothee

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