KI-Müll und wie er das Internet flutet

Eine Wand mit Spinnenweben und Staub verdreckt mit der Aufschrift Please respect keep this object clean

Neulich im Facebook-Feed einer Freundin: der Repost eines herzergreifendes Videos, in dem eine kuschelige Langhaar-Katze in das Bettchen eines weinendes Babies springt und sich an das Baby ankuschelt, das daraufhin das Weinen einstellt. So süß. 

Ich war trotzdem skeptisch und klickte direkt auf den Kanal des Urhebers. Und war nicht verwundert darüber, was ich dort vorfand. Das gleiche Video in zig verschiedenen Ausführungen, immer dieselbe Szene: Babybett, weinendes Baby und eine Langhaarkatze, die mit der ein oder anderen Geste das Baby beruhigt.

Unter jedem Video ein dicker Button mit dem Aufruf, ein Abo des Kanals abzuschließen und ihn damit zu unterstützen (1,99 Euro im Monat). Wie viele Menschen diesem Aufruf gefolgt sind, ist nicht ersichtlich, wohl aber, dass der Kanal knapp 65 Tausend Follower hat. Und eines der meistgesehenen Videos des Kanals brachte es auf stolze 7,3 Millionen Aufrufe. 

Willkommen in der Welt des KI-Mülls, trete ein und grusel dich mit mir.

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Diagnose Social Müdia

Dorothee schaut leicht genervt, vielleicht ein akuter Anfall von Social Müdia

Posten, posten, posten, und dann… nichts. Ein Herzchen hier, einen Kommentar dort, vereinzelt neue Follower, aber sonst… nichts. Keine Anfragen, keine Buchungen, kaum neue Reichweite. Das ist das Ergebnis monatelangen, manchmal jahrelangen Postens auf Social Media. Und es führt über kurz oder lang zu Social Müdia.

Social Müdia, das ist die Erschöpfung, die einsetzt, wenn man erkennt, dass all das Rödeln, Machen und Tun auf Social Media zu keinen befriedigenden Ergebnissen führt. Wenn all diese hingebungsvollen Beiträge und Reels, die man erstellt hat, kaum Beachtung finden und man erkennen muss, dass man eine Randnotiz auf der Bühne von Social Media bleibt: meist unbeachtet.

Wenn Social Müdia einsetzt, taucht auch die Frage auf, ob man überhaupt noch Energie und Aufmerksamkeit in ein oder mehrere dieser Medien stecken soll, wenn all das Engagement nicht zu neuen Kunden und Verkäufen führt. Denn eigentlich sollte Social Media doch genau das sein: ein Marketing-Instrument, das Sichtbarkeit und damit neue Kunden und Verkäufe verspricht.

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Viral gehen – wie sinnvoll ist das wirklich?

Sonnenlicht scheint durch kahle Äste, wie der Scheinwerfer, der sich bei viralen Videos auf uns richtet

Der Traum eines (fast) jeden, der für Social Media wie Instagram oder Tiktok Videos und Beiträge erstellt: endlich viral gehen. 

Viral gehen, das ist der Moment, in dem die View-Zahlen explodieren, es Herzchen und Likes hagelt und in den Kommentarspalte geschrieben wird, was das Zeug hält. 

In diesem Artikel habe ich bereits zum Thema virale Videos auf Instagram geschrieben. Hier möchte ich noch mal einige Aspekte vertiefen. Fangen wir mit der Definition von viral gehen an. 

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Kann man über Instagram Kunden gewinnen?

Dorothees Portrait seitlich fotografiert, wie sie am Waldrand in Richtung Sonne schaut

Du wirst von Social Media frustriert sein, wenn du eines nicht verstehst: als kleiner Account ist es gar nicht so einfach, Reichweite aufzubauen. Reichweite, die dann auch noch so relevant ist, dass sie neue Kunden bringt.

Kundengewinnung über Social Media, und hier im speziellen Instagram, ist möglich. Ja. Dazu musst du aber all die Schritte konsequent befolgen, die dazugehören. Ich werde sie dir hier im Artikel vorstellen. Wenn du sie nicht machst, wird der Erfolg ausbleiben. Wenn du sie machst, kann er ebenso ausbleiben…

Ist die Sache mit Social Media hoffnungslos?
Nein. Ich empfehle aber vor allem eines: wechsle die Perspektive und entspanne dich.

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Instagram Karussell-Beiträge erstellen Schritt für Schritt

Einen Karussell-Beitrag auf Instagram zu erstellen, ist kein Hexenwerk, sondern leicht zu lernen. Wenn man Instagram beruflich nutzen möchte, sollte man das auch können. Denn ein Beitrag oder Karussell-Posting ist ein beliebtes Format und eins der drei Hauptformate, neben Reels (Videos) und der Story.

In diesem Artikel zeige ich dir für deinen Business Account:

  • wie man Beiträge erstellt,
  • was ein guter Beitrag enthalten sollte,
  • wie man ihn gestaltet und
  • welche Ziele man damit erreichen kann.
Karussell-Beiträge auf Instagram – das Wichtigste in Kürze
➡️ Karussell-Beiträge, auch Postings genannt, sind ein inhaltstarkes und beliebtes Format auf Instgram.

➡️ Ein Beitrag hat ein Bild, bei mehreren Bildern spricht man von Karussell-Beitrag.

➡️ Bei einem Karussell-Beitrag können bis zu 20 Bilder hintereinander eingefügt werden.

➡️ Karussell-Beiträge erreichen vor allem bereits bestehende Follower und sind daher nur bedingt zum Reichweitenaufbau geeignet.

➡️ Beiträge sind in der Regel im 4:5 Format erstellt. Vorlagen erstellt man mit 1080 zu 1350 Pixeln.
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Warum deine Videos auf Instagram nicht viral gehen müssen

Auf einer Wolke ist der Schriftzug: Achtung viral! zu lesen. Sinnbild für die Hoffnung auf ein virales Video auf Instagram

Ein großes Thema auf Social Media und in den entsprechenden Kursen und Begleitungen: wie kann ich mit meinen Videos viral gehen? Wie erlange ich so viel Aufmerksamkeit, dass meine Views (Anzahl der Ansichten des Videos) durch die Decke gehen? Der Fokus liegt also darauf, dass ein Video von so vielen Menschen wie möglich und besonders häufig angesehen wird. Und dazu gibt es viele Tipps und Empfehlungen.

Warum dieser Fokus gar nicht so sinnvoll ist, darüber möchte ich hier schreiben. Und deinen Blick lieber in eine andere Richtung lenken, der für die berufliche Nutzung von Instagram viel sinnvoller ist.

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Vom Umgang mit negativen Kommentaren auf Social Media

Auf einem Laptopbildschirm ist das Bild einer Schreibmaschine zu sehen, die ein Papier mit dem Wort Hate Messages eingespannt hat

Ein großer Hemmschuh, um in die Sichtbarkeit zu gehen, ist die Angst vor Ablehnung. Insbesondere auf Social Media sorgen sich Selbständige darum, dass ihnen Hate-Kommentare entgegengebracht werden könnten, wenn sie anfangen zu posten und Beiträge zu veröffentlichen. Auch ich bin nicht frei davon.

Nach meiner Erfahrung ist die Sorge vor allem zu Beginn unseres öffentlichen Wirkens auf Social Media meist unbegründet, da wir in der Regel noch keine große Gefolgschaft haben und die Beiträge lediglich von Freunden und Bekannten zur Kenntnis genommen werden. Wenn überhaupt. Trotzdem sitzt diese Angst sehr tief. Warum ist das so? Und was kannst du tun? Ein Leitfaden.

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